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24.02.2009
Alle Jahre wieder Sanitäts- und Rettungsdienstgroßeinsatz Veilchendienstag
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Die ersten Zuschauer treffen am Zugweg ein
Alle Jahre wieder findet ein Sanitätsdienst- und Rettungsdienstgroßeinsatz in Mönchengladbach anlässlich des Veilchendienstagszuges statt.

Die mobile Einsatzleitung
Ein vor über 40 Jahren von den Hilfsorganisationen aufgestelltes, erprobtes und seither immer wieder an die aktuellen Bedingungen angepasstes Konzept sichert am Veilchendienstag die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der 200.000 bis 300.000 Zuschauer längs des Zugweges.

Ein Blick hinter die Kulissen
Unfallhilfsstellen (UHS) in kurzen Abständen an strategischen Punkten längs des Zugweges verteilt bilden Ansprechpunkte für die Zuschauer und sind zugleich die Stützpunkte für die Sanitätstrupps, welche die Strecken dazwischen zu Fuß sichern.

Lagekarte
Ergänzt werden die UHS durch Spezialfahrzeuge mit den entsprechenden Besatzungen wie Rettungstransportwagen (RTW), Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und Krankentransportwagen (KTW), die unabhängig von den Unfallhilfsstellen sozusagen die "Raumdeckung" übernehmen und per Funk angefordert und gesteuert die Fußtrupps unterstützen.

Fernmelder halten die Verbindung
Hierdurch werden nicht allein der Zugweg und die Kirmes gesichert, sondern es wird auch die rettungsdienstliche Versorgung innerhalb der beiden Innenkreise, die durch den ziehenden Zug sonst von "außen" im Notfall nicht rechtzeitig erreicht werden könnten, sichergestellt.

Im Meldekopf laufen die Informationen zusammen
Dazu gibt es anlassbezogen auch noch einige Spezialaufgaben, die zusätzlich mit abgedeckt werden müssen, wie z.B. die Unterstützung der Kindersammelstelle auf der Polizeiwache am Alten Markt oder das vorsorgliche Bereithalten eines Veterinärs in der Nähe zu den im Zug mitziehenden Pferden.

Besatzung der UHS 1
Alles wird von einer extra für diesen Tag übungsmäßig eingerichteten Einsatzleitstelle, die von der Feuerwehr mit ihren Einsatzleitwagen (ELW) auf einem Schulhof aufgebaut wurde, koordiniert und gesteuert.

An der UHS 2
Dort laufen die Informationen zusammen, wird ein Lagebild geführt, werden die Entscheidungen getroffen und per Funk an die UHS und Einsatzkräfte übermittelt. Hier werden auch die Rückmeldungen der Einsatzstärken und der in die Krankenhäuser verbrachten Patienten durch den "Meldekopf" erfasst und ausgewertet.

Auch UHS 4 ist einsatzbereit
Alles in allem ein anspruchsvoller Großeinsatz, der sowohl die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen, Feuerwehr, Polizei und THW erfordert, als auch das Können jeder einzelnen Helferin und jedes einzelnen Helfers.

UHS 5 in Waldhausen
Bei allem Ernst der Situation, die auch größere Unfälle und nicht vorhersehbare Situationen mit einbeziehen muss, auch eine großartige Übung zur Erprobung der Fähigkeiten des Einzelnen und der Zusammenarbeit aller.

Blick in das Führungsfahrzeug der UHS 6
Fast 200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren allein im Bereich Sanitäts- und Rettungsdienst im Einsatz. Dazu kommen noch die Kameraden des THW und der FW, die überwiegend mit den Absperrmaßnahmen zur Sicherung der Einsatzstellen beauftragt waren.

Die Kindersammelstelle ist vorbereitet

modernes DRK Notarzteinsatzfahrzeug(NEF) kurz vor dem Einsatz

umfangreiche medizinische Ausstattung ist vorzuhalten

Einer der wenigen Momente an denen auch die Helfer mal einen Blick auf den Zug werfen konnten
 
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