07.03.2009
Nur Übung macht die Meister
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Vorkommando wartet auf die Einheiten
Getreu diesem Motto sind Übungen ein unverzichtbarer Bestandteil der Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Roten Kreuz Mönchengladbach.
Am Samtag den 07.03.2009 war es dann wieder einmal soweit. Die 1. und die 2. DRK Einsatzeinheit übten gemeinsam mit über 80 Helferinnen und Helfern und 16 Einsatzfahrzeugen auf dem stillgelegten Abschnitt der BAB 44.

Sammelpunkt an den Unterkünften
Die Helferinnen und Helfer sammelten sich an den Unterkünften der 1. DRK Einsatzeinheit in Neuwerk und der 2. DRK Einsatzeinheit in Güdderath, verlasteten das Material und stellten die Abmarschbereitschaft her.

Die Fahrzeuge mit dem Material stehen bereit
Gemeinsam gin es dann im KFZ Marsch zum Übungsort. Dort wurden die Fahrzeuge eingewiesen und das Material abgeladen.

Der Aufbauplatz ist festgelegt
Übungsziel war es den Aufbau und Ablauf der entscheidenden Komponenten einen Behandlungsplatzes 50 (BHP 50) zu optimieren.

Der Aufbau beginnt
Dazu ist unter anderem der Aufbau einer Vielzahl von Zelten notwendig. Es gibt z.B. Zelte zur sogenannten "Sichtung", zur Behandlung je nach Einteilung und Kategorie der Verletzungen, zur Betreuung u.v.m.

Gestänge und Plane des SG 30
Das muss präzise und flott gehen. Übungsmäßig bedeutet das Aufbau, Abbau, optimierter Aufbau, Abbau, noch schnellerer Aufbau usw. bis alles "im Schlaf" sitzt.

Sofort kommt die Einrichtung
Zusammenarbeit, Abstimmung und "Hand in Hand" sind gefragt. Nur so vermeidet man doppelte Wege, Wartezeiten und Zwischenstopps und erreicht die notwenige Schnelligkeit, .

Zelt einsatzbereit
Die Einrichtung ist angepasst an den entsprechenden Verwendungszweck des Zeltes jeweils anders zusammengestellt und genau festgelget. Sie ist katastrophenschutzmäßig einfach und robust aber zweckmäßig.

Sichtungszelt
Die Mannschaft für das Sichtungszelt ist fertig für die Aufnahme der ersten "Patienten" und wartet auf die Abnahme durch die Schiedsrichter.

Betreungsbereich
Auch der Betreuungsbereich steht kurz vor der Fertigstellung. Die Feldküche ist schon aufgebaut und wird gerade angeheizt.

Transporte in Sicht
Da rollen auch schon die ersten Transporte heran. Müssen sie noch unnötig warten oder ist das Sichtungszelt schon parat?

Sichtungszelt empfangsbereit
Am Sichtungszelt warten schon die Einweiser und Tragetrupps um bei der Entladung der Fahrzeuge zu unterstützen.

Einweisung
In der Hektik eines Realeinsatzes kommt der korrekten Einweisung der Fahrzeuge eine besondere Bedeutung zu. Oft geschieht dies z.B. auch unter schwierigen Bedingungen bei Nacht und Nebel. Da kommt es auf Sicherheit und Zusammenarbeit an. Das will alles geübt sein und wird von den Schiedsrichtern und Führungskräften kritisch beobachtet.

Einweiser
Während das erste Fahrzeug entladen wird, wird das zweite schon eingewiesen um direkt als nächstes entladen zu können. Ach hier gilt das Motto "Hand in Hand"

Patient zur Sichtung
Schnell aber schonend erfolgt der Transport zum Sichtungszelt.

Registrierung
Hier erfolgt auch gleichzeitig eine Registrierung bzw. eine Ergänzung der von der KTW Besatzung übernommen Daten. Nur so kan man den Verbleib der "Patienten" später lückenlos verfolgen.

der Nächste bitte
Da rollt schon der nächste heran. Im Ernstfall geht das im Sekundentakt und es darf doch nicht zur Fließbandroutine werden. Eine große Herausforderung für die ehrenamtlichen Ärzte und Einsatzkräfte.

TeSi Bereich
Nichts geht ohne funktionierende Technik. Deswegen gehören in die Einsatzeiheiten auch Trupps für Technik und Sicherheit (TeSi).

Fehlersuche
Sicherheit beim Aufbau und Betrieb der technischen Komponeten ist die Aufgabe der TeSi Gruppen. Dies gilt in besonderem Maße für die "Stromversorgung im Einsatz". Die Aggregate müssen ständig einsatzbereit sein. Die Übung dient gleichzeitig auch zum ausgiebigen Probelauf unter Last.

Essenfassen am Feldkochherd (FKH)
Die Betreuungsgruppe hatte es heute einfacher, musste sie doch "nur" für die 80 Übungskräfte kochen und brauchte keine Verletzten und Patienten mit zu versorgen. Aber auch für sie war es eine realistische Übung, sind doch die eigenen Kameraden oft auch die genauesten Kritiker.

Betreuungszelt
Das Betreuungszelt wurde zum Verpflegungsstützpunkt umfunktioniert und so konnte man zum Abschluss der durchgespielten Szenarien noch eine kleine Pause machen und sich für den Endspurt stärken.

Gruppenfoto zur Erinnerung
Das Wetter meinte es gut mit den Helferinnen und Helfern und so gab es sogar Sonnenschein zum obligatorischen Gruppenfoto.

Abbau
Eine Übung endet nicht mit dem Durchspielen der Übungsszenarien sondern erst mit dem geordneten Abbau und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Verladen
Wenn alles Material wieder ordnungsgemäß verladen wurde, die Fahrzeuge wieder einsatzbereit in der Unterkunft stehen, erst dann kann man vom wirklichen Übungsende sprechen.

Beobachter
Die Auswertung der Ergebnisse durch die Schiedsrichter und Beobachter entscheidet letztlich über den Erfolg oder Nichterfolg einer Übung. Bei dieser Übung waren sie mit den Leistungen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sehr zufrieden. Über 80 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die Übungsziele konnten alle erreicht werden.
Natürlich gibt es auch ein Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen, welche die Fortbildungen in den nächsten Wochen schwerpunktmäßig bestimmen werden. Das ist schließlich der Sinn einer solchen Großübung.
Zum Schluß noch einen herzlichen Dank an alle bei der Vorbereitung und Durchführung beteiligten Helferinnen und Helfer.
Bei allem Stress gilt es festzuhalten: "Es hat Spaß gemacht mit so engagierten Rotkreuzlern zusammenzuarbeiten!"
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