14.11.2009
Jugendfeuerwehr Mönchengladbach und DRK "retten" gemeinsam.
Große gemeinsame Übung für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr und des DRK in Neuwerk.
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bei der "Rettung" aus brennenden Häusern
Am Samstag, 14.11.09 gab es nach langer sorgfältiger Vorbereitung erstmalig einen 24-stündigen Übungs - "Berufsfeuerwehrtag"
der Jugendfeuerwehr Mönchengladbach (Einheit Neuwerk) in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Mönchengladbach (Gemeinschaft Neuwerk).
Ziel war es einmal den Alltag eines 24 Stundendienstes rund um die Uhr darzustellen und übungsmäßig zu erleben. Dabei gab es jede Menge
verschiedene Szenarien, die sich aneinander reihten.

Zur Besichtigung am Flughafen MG
Zwischen den sehr anspruchsvollen Übungseinlagen, gab es ganz realistisch auch die
üblichen Wartezeiten, Materialpfle- und Ausbildungseinheiten, Verpflegungs- und Ruhepausen.
Keiner außer der Übungsleitung) wußte, wann es weiter ging, wann die nächste "Überraschung" die Teilnehmer forderte und für den nächsten "Adrenalinstoß" sorgte.
Morgens war eine Rettung aus "brennenden" Gebäuden und anderen gefährlichen Situationen angesagt. Das Highlight dieser Veranstaltung war jedoch
eine Großübung am Flughafen Mönchengladbach, die nach Einbrechen der Dunkelheit gegen 20:00 Uhr begann und erst spät in der Nacht endete.
Zunächst einmal begann alles mit einer völlig "harmlosen" aber interessanten Besichtigung der Flughafeneinrichtungen.

Vorführung der Spezialfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr in Aktion
Auch eine Vorführung der dort eingesetzten Speziallöschfahrzeuge fehlte nicht.
Kaum wurde es jedoch dunkel, wurde daraus "Ernst". Die ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrleute und Nachwuchssanitäter
mussten gemeinsam eine nachgestellte Flugzeugkatastrophe an einem echten Übungsflugzeug bewältigen.

Die Führungskräfte checken das Material
Bei dieser bisher einzigartigen Kooperation zwischen der örtlichen Jugendfeuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz und dem Jugendrotkreuz
konnten die freiwilligen Nachwuchskräfte schon früh lernen im Rettungsdienst und im Brandschutz effektiv zusammen zu arbeiten und die Leistungen
des jeweils anderen Fachdienstes zu respektieren.

verlastete Zeltheizung
Auch der Umgang mit dem Material des "Gerätewages Sanitätsdienst 25" (GWSan25)
gehörte mit zum Übungsaufbau. Aufblasbares Zelt, Technik, Stromversorgung, Zeltheizung...
Alles kam zum Einsatz.

Die Führungskräfte beider Fachrichtungen sprechen sich ab
Die Besonderheit im Übungsaufbau lag darin, dass konsequent auch die Führungsrollen durch die Nachwuchskräfte besetzt wurden.
Ein wichtiger "Nebeneffekt" dieser Übungsanlage war von Anfang an der "Fachdienstübergreifende Ansatz". So erhielten die Teilnehmer
die Gelegenheit zu sehen und zu erleben welche Aufgaben andere in ihren Arbeitsbereichen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen und wie
wichtig eine gute Kommunikation und die darauf aufbauende Kooperation für das Erreichen des gemeinsamen Zieles ist.

Rettungskräfte unter Atemschutz
Die Teilnehmer erhielten dadurch auch einen realistischeren Einblick in einen 24 Stunden Arbeitstag, als dies sonst bei Einzelübungen möglich gewesen wäre.
Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, der auch bei einer möglichen späteren Berufswahl ein wenig Hilfestellung leisten kann.
Hier ein paar Eindrücke vom Übungsgeschehen.
Unter Flutlicht stürmen die Rettungskräfte der Feuerwehr unter Atemschutz die verqualmte Maschine um die Verletzten zu befreien.

Verletztendarsteller des Mim- und Schminktrupps des Jugendrotkreuzes (JRK) sorgen für den notwendigen Realismus

Transport im Gelände mit der Trage will gelernt sein und ist Schwerstarbeit

Fertig zum Transport - Versorgung im RTW