27.02.2010
"DRK Einsatzeinheit MG 02 trainiert für den Ernstfall"
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Die beteiligte Helfer der 2. Einsatzeinheit
Am letzten Februarwochenende veranstaltete das Deutsche Rote Kreuz
in Mönchengladbach zusammen mit der Einsatzeinheit aus Neuss
eine groß angelegte und im Vorfeld streng geheim gehaltene Übung.
Zur Unterstützung kamen Kräfte aus Grevenbroich, der
Rettungshundestaffel Viersen und des THW hinzu. Die
Verletztendarsteller wurden vom Jugendrotkreuz gestellt.

27 Fahrzeuge werden zu einem Marschverband
Im ersten Teil der Übung gab es die Gelegenheit
das bereits theoretisch erlangte Wissen zum Thema
“Fahren im Verband” auch in die Tat umzusetzen,
worauf in den letzten Wochen bereits gezielt
hingearbeitet wurde. So machte sich der KFZ Verband
am Samstagmorgen mit 27 Fahrzeugen und 80 Kollegen mit Blaulicht
auf den Weg von Neuss über den Erftkreis und Grevenbroich nach Mönchengladbach.
Die übrigen Straßenverkehrsteilnehmer staunten nicht schlecht
als der KFZ Verband an Ampeln und Kreuzungen mit allen Warnsignalen und
Sonderrechten die Einheit des Verbandes aufrecht erhielt.

Verdiente Warmverpflegung nach langer Fahrt
In Mönchengladbach Güdderath nahmen die Übungsteilnehmer
dann das Mittagessen ein. Hier gab es Zeit, mit den
Kollegen aus den anderen Kreisverbänden ins Gespräch zu
kommen und sich auszutauschen. Im Anschluss ging es mit
den Kollegen der Rettungshundestaffel weiter zum THW
Gelände an der Lilientalstraße, wo weitere Übungsszenarien
durchgeführt wurden.

Bergung der Verletzten aus schwierigem Terrain
Hier wurde eine Explosion mit 25 Verletzten simuliert.
Die ersteintreffende San-Gruppe begann sofort damit die
Verletzten aus dem Terrain zu bergen und zu der gebildeten
Verletztenablage zu transportiernen, wo unmittelbar nach
Eintreffen mit der Versorgung der Verletzten begonnen wurde.

Vorschriftsmäßiger Transport durch Tragetrupp
Die Rettungshundestaffel aus Viersen suchte während dieser
Zeit weiter nach Verschütteten. Die Einsatzeinheiten aus
Neuss und Mönchengladbach bauten zeitgleich die benötigten
Komponenten des Behandlungsplatzes auf. Die Technikgruppen
der Einheiten sorgten für die notwendige Infrastruktur.

Einsatznachbesprechung
Gegen 20.00 Uhr war das Übungsszenario zur Zufriedenheit der
Übungsleitung abgeschlossen. Im Anschluss an die Übung fand
sofort eine kurze Nachbesprechung statt. Insgesamt gab
es von der Übungsleitung und den Teilnehmern ein sehr
positives Feedback. So konnte der Abend nach einer zur
allgemeinen Zufriedenheit verlaufenen Übung bei einem
Abendessen, welches die Betreuungsgruppen der
Einsatzeinheiten aus Neuss und Mönchengladbach selbst
zubereitet hatten, einen gemütlichen Ausklang finden.