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  1. Das DRK

Aktuelles von der Klausurtagung Ehrenamt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Ihr vielleicht schon wisst, hat sich das Ehrenamt im April bei einer Klausurtagung zurückgezogen. Wir haben uns fernab von allem einmal viele Gedanken gemacht über unsere zukünftige Ausrichtung, die Herausforderungen und die derzeitige Situation.

 

Vorweg möchte ich etwas zu einer wichtigen personellen Entscheidungen sagen, die mich persönlich betrifft. Im Jahre 2014 hat sich unser bisheriger Katastrophenschutz-Beauftragter Manfred Petzold aus dieser Funktion zurückgezogen, aber er unterstützt und in vielen Bereichen erfreulicherweise beratend weiter. Seither werden einige der Tätigkeiten des K-Beauftragten aber ebenfalls durch mich abgedeckt, was auf lange Sicht nicht sinnvoll ist, weil die Funktion des K-Beauftragten dafür einfach viel zu wichtig ist. Er ist sozusagen der Lobbyist des Roten Kreuzes und hat die Aufgabe den Katastrophenschutz gegenüber Dritten zu repräsentieren.

 

Vor diesem Hintergrund habe ich mit in Abstimmung mit dem Vorsitzenden dazu bereiterklärt ab kommenden Jahr diese Funktion vollständig zu übernehmen, was nur möglich ist, weil mein langjähriger Stellvertreter Volker Jahn wiederrum die Funktion des Kreisbereitschaftsleiters übernehmen würde. Ich bin mir sicher, dass wir damit gemeinsam mit und durch euch weiterhin ein starkes Team sein können, dass die Arbeit des Rotes Kreuzes weiter nach vorne bringt und für die Menschen in unserer Stadt da ist.

 

Hier gibt es für euch eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Themen:

 

Personalie Kreisverbandsärztin

Da unser bisheriger Kreisverbandsarzt Wolfgang Nüske schon vor einiger Zeit weggezogen ist und beruflich sehr stark eingespannt, hat der Kreisausschuss der Bereitschaften einstimmig Ilka von der Stein als Kreisbereitschaftsärztin gewählt und damit wird sie nun als Kreisverbandsärztin dem Vorstand und der Versammlung vorgeschlagen.

Aktuelles aus dem Bevölkerungsschutz

Im Fokus ist derzeit auf Bundesebene die nicht mehr zeitgemäße Konzeption zivile Verteidigung, die von den verantwortlichen Ministerien überarbeitet wird. Neue Szenarien und abstrakte Bedrohungen machen eine Überarbeitung unbedingt erforderlich. Darüber hinaus ist auch ein Thema wie der Katastrophenschutz in NRW zukunftsfähig gemacht werden soll. An diesem Thema arbeitet der Landesverband gemeinsam mit dem Innenministerium in Arbeitsgruppen. In dem Rahmen macht man sich auch Gedanken dazu wie das Ehrenamt in den Hilfsorganisationen nachhaltig gestärkt werden kann.

Sanitätsdienste und Helfermotivation

In zwei Workshops haben die Teilnehmer der Klausurtagung sich losgelöst von Überlegungen und Ansätzen auf Landesebene den beiden großen Gebieten Sanitätsdienste und Helfermotivation gewidmet. Es sind viele gute Ideen entstanden, die uns beim zukünftigen Umgang mit Sanitätsdiensten helfen und für die Stärkung der Motivation sorgen sowie zur Gewinnung und Einbindung neuer Helfer (aus dem Jugendrotkreuz) beitragen sollen. Der Ausschuss hat sich darauf verständigt, dass sich drei Arbeitsgruppen auf KV-Ebene bis Ende des Jahres um die Themen Mitgliedergewinnung- und Motivation, Sanitätsdienste und Qualitätsmanagement kümmern sollen.

Neukonzeption der Rahmenrichtlinien

Nach der Neukonzeption der Rahmenrichtlinie Sanitätsdienst arbeitet unser Ausbilderteam unter Federführung des Ausbildungsleiters an der Überarbeitung des Ausbildungskonzeptes, damit wir in Zukunft auch wieder selber Sanitäts- und Rettungshelfer ausbilden können. Der Landesverband arbeitet derweil an der Neukonzeption der Rahmenrichtlinie Betreuungsdienst, um auch diesen Fachdienst weiterzuentwickeln. Für den Fachdienst Information und Kommunikation wurde beim Landesausschuss im März erstmalig eine Rahmenrichtlinie verabschiedet, die nun vorsieht, dass immer vier Kreisverbände der regionalen Arbeitskonferenzen sich mit Material und Fahrzeugen zu einer IuK-Einheit zusammenschließen.

Aus- und Fortbildung im DRK

Die im Vorjahr eingeführten Änderungen im Rahmen der Ausbildung Einsatzeinheiten mit dem häufigen Angebot an Fortbildungsstunden im Rettungsdienst sowie auch weitere eigene Fortbildungsangebote sollen in gleichem Umfang beigehalten werden. Auch soll weiterhin eine Serie Helfergrund- und Fachdienstausbildung angeboten werden. Vor allem die Ausbildung im wichtigen Kernaufgabenfeld Betreuung soll weiter ausgebaut werden, das das DRK in Mönchengladbach in den Konzepten eine bedeutsame Rolle einnimmt, wofür noch weiteres Fachpersonal in der Betreuung und der PSNV erforderlich ist. Langjährige Ehrenamtliche, die sehr engagiert sind, sollen im Rahmen der Möglichkeiten auch weiterhin mit Führerschein-Erweiterungen und einem Aufbaulehrgang RettSan unterstützt werden. Ziel ist es, zweijährlich zwei Plätze für Führerschein-Erweiterungen auf CE oder C1E, weitere für BE anzubieten sowie in den Jahren dazwischen (ab 2018) jeweils eine begrenzte Anzahl an Plätzen für einen RS-Aufbaulehrgang.

DRK-Server/ Ereignismanagement

Der DRK-Server soll im Laufe des Jahres mit dem Ereignismanagement ausgerollt werden, über das auch Sanitätsdienste abgewickelt werden können. Das Modul weist derzeit noch einige Fehler auf, die vom Landesverband noch bearbeitet werden. Vor diesem Hintergrund wird in Mönchengladbach die Einführung des Ereignismanagements zum Anfang des Jahres 2019 angestrebt. Sobald das System adäquat funktioniert, wird es den HiOrg-Server ablösen. Insgesamt ist es wichtig, dass auch die Daten aller Helfer im Server immer auf dem aktuellen Stand sind, da mittlerweile fast alle Verteiler und Schreiben auf dieser Basis erstellt werden.

Besondere Organisationsformen und Arbeitsgruppen

Mit der Gründung der Alters- und Ehrenkameradschaft haben wir einen wichtigen Beitrag für mehr Wertschätzung gegenüber den langjährigen Mitgliedern geleistet. Hier wurde zum ersten Treffen berichtet und auch über weitere geplante Aktivitäten, die noch in diesem Jahr anstehen. Darüber hinaus wurde die neue Dienstvorschrift für das KAB vorgestellt, die die Mitgliedschaften in dieser Organisationsform regelt. Es werden unbedingt noch interessierte Helfer gesucht, die Lust haben im KAB mitzuarbeiten, das auch gleichzeitig mit der Berufsfeuerwehr die Personenauskunftsstelle der Stadt Mönchengladbach bildet. Interessenten können sich gerne bei ihren Ortsgemeinschaftsleitern melden, die dann Kontakt zur KAB-Leitung aufnehmen.

Öffentlichkeitsarbeit

Auch die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit stand auf der Agenda. Die bestehende Gruppe soll weiter ausgebaut werden und sich Themen und Projekten rund um ÖA widmen, die Leitung der Gruppe hat Philipp Hütter übernommen, der sich schon lange Zeit mit um die Öffentlichkeitsarbeit im Ehrenamt kümmert. Ein großes Thema dieses Jahr wird sicherlich die Blaulichtmeile 2018, die nun am 1. Juli 2018 stattfindet und wofür viele freiwillige Helfer benötigt werden. Ihr könnt euch über den Hiorg-Server melden und Ideen gerne bei Philipp Hütter platzieren.

Gemeinschaftsfördernde Aktivitäten

Neben dem Stammtisch, den die Ortsgemeinschaft Neuwerk jetzt monatlich auch kreisverbandsweit für alle Gemeinschaften anbietet, soll Ende August eine gemeinsame Ferienfreizeit für JRK/ DRK angeboten werden, die derzeit von Kreisbereitschaftsleitung und Kreisleitung JRK geplant wird. Auch wird derzeit an einem Helferfest im Rahmen der diesjährigen Kreisversammlung gearbeitet. Denn wir wollen nicht nur gemeinsam arbeiten, sondern auch gemeinsam mit euch das Geleistete Revue passieren lassen und darauf anstoßen. Des Weiteren ist für den 16. Dezember 2018 wieder eine Weihnachtsmarkttour geplant.

 

Strategie Ehrenamt RK MG 2019+

Nach der Verabschiedung des Strategiepapiers Ehrenamt RK MG 2016 Ende 2015 hat der KBL nun zum Sachstand berichtet und auch erörtert wie das Ehrenamt in Mönchengladbach sich den bevorstehenden Herausforderungen stellt. Die gemeinsam mit den Leitungskräften erarbeiten Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in das Papier einfließen und sollen unser DRK für die Zukunft wappnen. Auf dem Programm standen unter anderem Pläne rund um Liegenschaften, Fahrzeuge inkl. der Anschaffung des ELW1, finanzielle Mittel, Ausbildung und Organisatorisches. In der Strategie sind zusammengefasst die hier kommunizierten Themen festgehalten.

 

Material für Sanitäts- und Rettungsdienst

Die Kreisbereitschaftsleitung hat mit dem Fachberater Sanitätsdienst und den Ortsgemeinschaftsleitungen in einem Workshop schon vor der Klausurtagung Maßnahmen festgelegt, um die Prozesse im Bereich Sanitäts- und Rettungsdienstmaterial zu vereinfachen. So wird beispielsweise das Zusatzmaterial für die Umrüstung der B-KTW zu RTW im KV aufbewahrt, damit der Check weniger umfangreich ist, da hatten wir nach der Umrüstung der Fahrzeuge von vielen die Rückmeldung erhalten, dass der umfangreiche Check viel Zeit beansprucht, wenn sowieso nicht mit dem Material gearbeitet wird. Weiterhin wurde der Bestand im Lager KV ordentlich aufgestockt, damit nahezu alles Material der Checklisten sofort verfügbar ist. Auch wurden in dem Rahmen die Entnahmelisten im Lager KV und den beiden Verbrauchsmaterialschränken abgeschafft. Des Weiteren wurden die beiden GW-SAN auf den aktuellen Stand gebracht, damit diese nur noch bei Verbrauch und sonst erst wieder im Oktober kontrolliert werden müssen. Auch wurde eine Kurzform für die Checklisten vereinbart und nur noch eine lange Fassung für die monatlichen Checks. Darüber hinaus soll auch der Prozess für das Bestellwesen digitalisiert und vereinfacht werden, wozu die Ortsgemeinschaften zeitnah einen Piloten testen.