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  1. Das DRK

Katastrophenschutzübung und begleitende Dreharbeiten

Unter Beteiligung von über 30 Einsatzkräften übte das DRK Mönchengladbach am 3. März 2018 bei eisigen Temperaturen auf dem Modellflugplatz Wegberg den Umgang mit Großschadenslagen. Nachgestellt wurde ein Unfall beim Umfüllen von Flugbenzin in einer Hütte, der durch eine anschließende Verpuffung über zehn Personen verletzte.

Der Tag begann für die Übungsleitung und Teilnehmer um 9 Uhr im Haus des Jugendrotkreuzes in Rheindahlen. Nachdem Volker Jahn als Hauptverantwortlicher für das Übungsszenario dem Zugführer der 2. Einsatzeinheit, Roman Hernandez, die grobe Lage vor Ort geschildert hatte, wies dieser seine Führungs- und Einsatzkräfte auf das ein, was die Ehrenamtlichen wenige Minuten entfernt an der Stadtgrenze erwarten würde.

Kurz darauf folgten der Abmarsch im geschlossenen Verband und das Eintreffen im Übungsgebiet. Eine erste Erkundung ergab mehrere Verletzte verschiedener Sichtungskategorien – erschreckend realitätsnah dargestellt durch die Mitglieder des Mönchengladbacher Jugendrotkreuzes unter Leitung von Christian Grunow. Auf dem Gelände des Flugplatzes wurde ein Zelt zur Behandlung errichtet, während die unverletzt Betroffenen in den Fahrzeugen der Betreuungsgruppe untergebracht wurden. Patienten mit Behandlungspriorität übergab die Gruppenführerin Patientenbehandlung, Susanne Fleck, zügig an den Rettungsdienst. Nach knapp zwei Stunden konnte die Übung als erfolgreich beendet verbucht werden. Obwohl sich an  manchen Stellen Optimierungsbedarf beim Vorgehen der Einsatzkräfte offenbarte, sind die Erwartungen der Übungsleitung weitgehend erfüllt worden.

Eine Besonderheit stellte die intensive Medienberichterstattung im Rahmen unserer Übung dar. Neben der Rheinischen Post und Radio 90.1 filmte ein Kamerateam des Kölner Nachrichtensenders n-tv für eine Reportage über Gewalt gegen Rettungskräfte, der Beitrag soll bis zum Sommer veröffentlicht werden. Dafür fanden im Anschluss an das Szenario in der Rheindahlener Rotkreuzunterkunft weitere Dreharbeiten statt, in denen die Übungsteilnehmer, neben einem Deeskalationstraining und nachgestellten Auseinandersetzungen mit Patienten, über ihre Erfahrungen mit Gewalt und Aggressionen im Einsatz berichteten. Das Team Öffentlichkeitsarbeit bedankt sich herzlich für eure Unterstützung bei dieser Übung „unter erschwerten Bedingungen“ und wird euch zeitnah informieren, sobald ein konkreter Ausstrahlungstermin der Dokumentation in Aussicht steht!